Diese Seite ausdrucken zum InhaltLogo: Pestizid-Reduktion - Pestizide passen nicht ins Leben

Pestizide in Lebensmitteln

Tabelle: EU-Berichterstattung: Stand 2004

Grafik zur Illustration Problem Vergleich zum Vorjahr
Erläuterungen: gestiegen = Problem hat zugenommen; gleich = ist gleichgeblieben, gefallen = hat abgenommen
Obst- und Gemüse in Korb, davon ca. 50% rot eingefärbt Über die Hälfte der in Deutschland untersuchten Gemüse-, Obst- und Getreideproben enthalten neues FensterPestizidrückstande
Mehr dazu (Pestizidrückstände im EU-Vergleich)
2004 gestiegen
10 Äpfel, davon einer rot eingefärbt Bei fast acht Prozent der Obst und Gemüseproben werden die gesetzlichen neues FensterRückstandshöchstmengen überschritten!
Mehr dazu (Pestizidrückstände in Obst und Gemüse)
2004 gefallen
2 Äpfel, einer mit Import-, einer mit Export-Stempel Importierte Lebensmittel sind höher belastet - Verbraucherschutz darf keine Grenzen kennen.
Mehr dazu (Pestizidrückstände im Vergleich Inland/Import)
2004 gleich geblieben
Apfel mit Symbolen für Mehrfachbelastung In jedem dritten Lebensmittel bekommen deutsche Konsumenten einen Pestizidcocktail serviert. Das ist ein Europäischer Spitzenwert.
Mehr dazu (Mehrfach-Pestizidrückstände)
2004 gestiegen

Untersuchungsjahr 2005

Daten zu Pestizidrückständen in Lebensmitteln in Deutschland vom Untersuchungsjahr 2005 finden Sie auf der BVL-Website unter: http://www.bvl.bund.de

Das Auf und Ab von Pestizidrückständen

Seit 1999 nehmen die Pestizidrückstände in pflanzlichen Lebensmitteln in Deutschland wie auch in der gesamten Europäischen Union (EU) kontinuierlich zu. Besonders bedenklich ist die Zunahme der Mehrfachrückstände und die Zunahme der Überschreitungen der gesetzlich erlaubten Grenzwerte (Rückstandshöchstmengen).

Als Bewertungsmaßstab des Erfolges des Reduktionsprogramms betrachten wir unter anderem die Pestizidrückstände in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft. Wir beziehen uns dabei auf die nationale Berichterstattung "Pflanzenschutzmittel-Rückstände" des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) an die Europäische Kommission.
In die Berichterstattung fließen Untersuchungsbefunde der staatlichen Lebensmittelüberwachung und des Lebensmittelmonitorings ein.

Ergebnisse und Berichte

Bei der staatlichen Lebensmittelüberwachung werden Lebensmittel (frische, tiefgefrorene Produkte oder Fertiggerichte) entweder als Stichproben untersucht oder bei Verdachtsmomenten gezielt kontrolliert. Das Lebensmittelmonitoring soll einen repräsentativen Überblick über die Qualitätssituation ausgewählter Lebensmittel bieten.

In dem EU-koordinierten Monitoring pflanzlicher Lebensmittel auf Pestizidrückstände werden in einem mehrjährigen Zyklus ausgewählte Produkte von allen EU-Mitgliedsstaaten genauer unter die Lupe genommen. In der aktuellen Erhebung des Jahres 2004 waren es acht Lebensmittel.

Verantwortlich für die Lebensmittelüberwachung und das Lebensmittelmonitoring sind die Bundesländer. Die Untersuchungsanstalten der Länder melden ihre Ergebnisse dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL, externes Angebot), das auch als Kontaktstelle zur EU-Kommission fungiert.

Seit 1996 wird von der Europäischen Kommission ein jährlicher Bericht zu Pestizidrückständen in pflanzlichen Lebensmitteln (externes Angebot) in der EU und in den einzelnen Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Der jeweils aktuelle Bericht, mit der jeweiligen deutschen Berichterstattung, dient als Grundlage, die Erfolge des Deutschen Reduktionsprogramms auf dieser Homepage zu verfolgen.

Daten 2003

Daten 2002